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Angst bei Hunden

Können Hunde Angst spüren?

Selbstverständlich können Hunde Angst spüren. Der Auslöser für ihre Angst kann aber immer sehr unterschiedlich sein. Bei manchen Hunden spielen Typ und/oder die Rasse eine entscheidende Rolle. Es gibt unter den Hunden, wie auch bei uns Menschen, eben auch unsichere und sensible Kandidaten. Andere haben Traumata erlebt oder wurden als Welpen schlecht geprägt, wenig sozialisiert und nicht angemessen auf ihr späteres Leben vorbereitet. Das führt dazu, dass Hunde alles, was sie bisher nicht kennengelernt haben, schlicht und einfach nicht richtig einschätzen können und folglich oft verunsichert sind. Erkennbar ist die Angst daran, dass die Hunde anfangen zu zittern, sich verkriechen oder in Panik davonlaufen.

Reagieren Hunde auf Angst?

Hunde sind von Natur aus sensible Tiere. Bekannterweise funktionieren ihre Nasen, um ein Vielfaches besser, als die der Menschen. Dadurch nehmen sie auch kleinste Unsicherheiten bei uns war. Hunde können schon vom weiten riechen, wenn wir auch nur im Geringsten einen Anflug von Angst verspüren. Wissenschaftler haben zudem herausgefunden, dass Hunde von eher gestressten Haltern, ebenso einen erhöhten Cortisolgehalt im Blut haben. Hingegen war bei Hunden von Besitzern mit eher gelassenem Gemüt ebenfalls ein geringerer Gehalt des Stresshormons nachweisbar. In dem Fall erinnert das sicher dann auch an das alte Sprichwort: “ wie der Herr so das Gescherr “. In jedem Fall zeigt das sehr deutlich, dass Hunde auf sämtliche Reize von außerhalb reagieren und sich das auch entsprechend in ihrem Verhalten bemerkbar macht.

Vor was haben Hunde am meisten Angst? Warum haben Hunde meistens bei Gewitter Angst?

Vielleicht haben Sie auch schon mal erlebt, dass Ihr Hund während eines Gewitters stark verängstigt wirkt. Viele Hundebesitzer kennen diese Situation und fragen sich, ob dieses Verhalten eine ganz normale Reaktion ist.  Grundsätzlich haben Hunde keine angeborene Angst vor Gewitter. Allerdings werden Hunde im Laufe der Jahre häufig durch Ereignisse wie dem Jahreswechsel und der damit in Verbindung stehenden Silvesterknallerei sensibilisiert, da sich durch den verstärkten Lärm eine starke Knallempfindlichkeit entwickeln kann. So geht das Geballer häufig schon einige Tage vor dem Jahreswechsel los und es kommt zu keiner Erholungsphase mehr. Die Angst und Unsicherheit vor jedem weiteren Knall vermehrt sich. Zusätzlich befeuert wird die Angst durch die grellen Farben des Feuerwerks, die genau wie beim Gewitter einem Blitz ähneln. Zusätzlich belastet die sensible Hundenase der beißende, angebrannte Geruch. Das Tier lernt dadurch, dass lautes Knallen und Blitze am Himmel in Verbindung mit dem beißenden Geruch etwas Unangenehmes ist.

Ist die Angst erst einmal konditioniert, reicht häufig schon ein leiser Knall, ein Zischen oder starker Regen verbunden mit Blitzen aus, um Ängste und zittern auszulösen. Verstärkt wird das Ganze durch die außerordentlich guten Ohren unserer treuen Vierbeiner. Zusätzlich beginnt eine Art Teufelskreis, denn durch die Reaktion des Tieres, sind auch wir Halter besorgt, was wiederum zur Folge hat, dass das Tier noch stärker verunsichert wird und sich so auf beiden Seiten der Stress erhöht.

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