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Fett in der Hundeernährung

Fette werden in der Nahrung auch als Lipide bezeichnet. Sie zählen zu einer der drei mögli­chen Energiequellen für unsere Vierbeiner (Fette, Kohlenhydrate, Proteine).

Die wichtigsten Funktionen von Fett im Überblick:

 

• Sie bilden die Grundstruktur zellulärer Membranen.

• Sie sind die Vorstufe vieler Hormone bzw. hormonähnlich wirkender Substanzen.

• Sie sind Energiespeicher des Organismus.

• Sie spielen bei der Aufnahme von den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K eine wichtige Rolle.

• Sie dienen als Geschmacksträger.

Fett liefert mehr als doppelt so viel Energie wie Proteine und Kohlenhydrate (ca. 37 kJ/g Fett im Vergleich zu ca. 17 kJ/g bei Kohlenhydraten und Proteinen). In unserer Ernährung hat der Begriff „Fett“ oft eine negative Assoziation, da er häufig mit Übergewicht oder ähnlichem in Verbindung gebracht wird. Gerade aber in der Ernährung unserer Vierbeiner spielt Fett eine große Rolle, die es nicht zu unterschätzen gilt. Der Anteil an tierischem Fett sollte 15-25% betragen. Wenn der Hund mit zu magerem Fleisch ernährt wird, jedoch mehr Energie benötigt, greift er zur Energiegewinnung auf Proteine zurück. Proteine liefern weniger Energie als Fette. Problematischer ist jedoch, dass bei der Energiegewinnung aus Proteinen Abfallstoffe entstehen, die der Hund dann über Leber und Nieren abbauen muss. Die Belastung für den Stoffwechsel steigt, was auf Dauer zu einer Überlastung der Ausscheidungsorgane führen kann. So brauchen unsere Hunde gerade im Winter oder bei starker Beanspruchung eine nach oben angepasste Fettzufuhr in Form von tierischen Fetten, um der Kälte und der damit verbundenen erhöhten Energieverbrennung entgegenwirken zu können. Aber auch die Kehrseite ist immer zu bedenken. Zu viel Fett in der Ernährung führt zu einer Einlagerung in die Fettdepots. Wird mehr Fett zu gefüttert, als der Körper verdauen kann, können die Folgen Durchfälle (hauptsächlich bei einer Fütterung von zu viel pflanzlichen Fetten) und in schlimmen Fällen eine Bauchspeicheldrüsenentzündung sein.

Zur natürlichen Ergänzung der Fettration empfehlen wir Fit-Barf Rinderfett.

Pflanzliches Fett:

Durch rohes Fleisch nimmt der Hund vermehrt Omega-6-Fettsäuren auf. Daher ist es wichtig ausreichend Omega-3-Fettsäuren zu ergänzen, um ein ausgewogenes Verhältnis der Fettsäuren untereinander zu gewährleisten. Dies erreicht man durch die Zugabe von pflanzlichen Ölen. Sie sind reich an wertvollen essentiellen Fettsäuren. Hierbei ist darauf zu achten, dass es sich um hochwertige, kaltgepresste Öle handelt, da bei anderen Herstellungsverfahren durch die Hitze wertvolle Fettsäuren oxidieren und so vom Körper nicht mehr verwendet werden können.

Auch bei der Fütterung von Trocken- oder Dosenfutter sollte nicht auf die Zugabe von pflanzlichen Ölen verzichtet werden.

Bei den heutigen Nutztieren ist der Gehalt an ungesättigten Fettsäuren deutlich geringer und essentielle Fettsäuren fehlen teilweise ganz.

Um dieses Ungleichgewicht auszugleichen, ist eine gezielte Zugabe an Ölen unerlässlich. Fettsäuren werden als wichtiger Bestandteil der Zellmembran verwendet, kontrollieren den Wasserhaushalt und helfen bei der Herstellung bestimmter Stoffe, wie etwa der Bildung eines lebenswichtigen Fettfilms um die Nieren. Zusätzlich besitzen ungesättigte Fettsäuren die wichtige Fähigkeit, mit anderen körpereigenen Stoffen Verbindungen einzugehen und so Stoffe wie z.B. die wichtigen Prostaglandine zu bilden.

Anzeichen für eine Fett-Unterversorgung:

-                     Trockenes, schuppiges Fell

-                     Leistungsabfall

-                     Gewichtsverlust

-                     schlechte Wundheilung

-                     Neigung zur Ekzembildung und Fortpflanzungsstörungen

 

Einfluss der Ernährung auf einen gesunden Fetthaushalt:

Das BARFEN:

BARF steht für Biologisch artgerechtes Futter oder auch Biological Bones and raw Food. Dahinter verbirgt sich eine Art der Fütterung, die sich stark an der Nahrung eines in Freiheit lebenden Wolfes orientiert und diese nachahmt. Bei dieser Art der Fütterung werden rohes Fleisch und Knochen, sowie Innereien, Pansen, Blättermagen und Obst/Gemüse verfüttert.

Bei dieser Art der Fütterung hat man den größten Einfluss auf den Fettgehalt des verfütterten Fleisches. Man kann der Deklaration den Fettgehalt des Fleisches entnehmen und so die benötigte Menge mit der Zugabe von tierischem Fett (Rinder-, Pferde- oder Schafsfett) ausgleichen.

Nimmt der Hund zu, sollte man den Futterplan auf Kohlenhydrate untersuchen und diese notfalls reduzieren. Ebenso kann die errechnete Gesamtmenge herabgesetzt werden. Der Fettanteil sollte 15% nie unterschreiten!

In Situationen die ein erhöhtes Energieaufkommen erfordern, kann gezielt mehr Fett gefüttert werden, um zu gewährleisten, dass der Hund ausreichend versorgt ist.

 

Die Fütterung von Trockenfutter:

Hier ist ein besonderes Augenmerk auf die Art der Herstellung sowie auf bestimmte Zusätze, die im Futter enthalten sein können, zu legen.

› Handelt es sich um ein kaltgepresstes Futtermittel?

› Ist es frei von synthetischen Zusätzen?

Bei fertigem Trockenfutter kann man den enthaltenen Fettgehalt nicht beeinflussen. Sollte man jedoch bemerken, dass der Hund mit der gefütterten Futtermenge unterversorgt ist, kann man auch hier Fett in Form von Rinderfett o.ä. zufüttern bzw. die Futterration verkleinern wenn der Hund zunimmt.

Wir empfehlen ein Futtermittel aus der Fit-Crock Reihe.

Schauen Sie sich auch unser Fit-Barf Rinderfett an.

 

Die Fütterung von Dosenfleisch:

Auch hier kann man den Fettgehalt der Deklaration entnehmen und dann entscheiden, ob der Hund ausreichend versorgt ist oder ob man den Fettgehalt besser anpassen muss.

 

Für zusätzliche Informationen schauen Sie doch auf unserer Homepage unter www.cdVet.de vorbei

oder rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne 05901 – 9796200

 

cdVet Naturprodukte GmbH ∙ Industriestraße 09 - 11 ∙ 49584 Fürstenau ∙ Tel.: + 49 (0) 5901 / 9796-0

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